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Der Zivilschutzverband bereitet hier thematisch unterteilte Informationen auf, die zum Bevölkerungsschutz in möglichen Krisen und Gefahrensituationen beitragen sollen.

Hitzeperioden entstehen durch anhaltend hohe Temperaturen über mehrere Tage hinweg und treten durch den Klimawandel zunehmend häufiger und intensiver auf. Klimaforscher sagen eine stetig weiter steigende Durchschnitt-Temperatur für die kommenden Jahre voraus. Besonders problematisch sind sogenannte „Hitzewellen“, bei denen auch nachts keine ausreichende Abkühlung erfolgt. Der Körper wird dadurch stark belastet, da er nicht ausreichend regenerieren kann. Dies kann zu gesundheitlichen Problemen wie Dehydrierung, Kreislaufstörungen, Hitzeerschöpfung oder im Extremfall zu einem Hitzschlag führen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte und Personen, die im Freien arbeiten. Hitze kann tatsächlich auch die Wirkweise von manchen Medikamenten verändern. Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, dann erkundige dich bei deinen Ärzt:innen ob du bei der Einnahme etwas beachten muss bei großer Hitze. Zusätzlich belastet Hitze auch die Infrastruktur – etwa durch Überlastung von Stromnetzen oder Einschränkungen im Verkehr.

Sorge frühzeitig für ein angenehmes Raumklima. Dafür gibt es je nach Wohnsituation unterschiedliche Möglichkeiten und Installationen. Eine Außen-Verschattung hilft besonders gegen direkte Sonneneinstrahlung. Der Raum wird nicht so stark aufgeheizt. Sie ist effektiver als eine Innen-Verschattung. Lüfte in den kühleren Morgen- und Abendstunden – wenn möglich Querlüften. Abonniere Warnungen des Wetterdienstes GeoSphere Austria, den du auch hier über die App bekommst! Lass dir Hitzewarnungen direkt auf dein Smartphone zukommen.

Reduziere körperliche Aktivitäten auf ein Minimum und halte dich möglichst in kühlen Innenräumen auf. Trinke Wasser oder ungesüßte Getränke und vermeide Alkohol sowie stark koffeinhaltige Getränke. Trinke ausreichend und regelmäßig, auch ohne akutes Durstgefühl. Achte darauf, ausreichend Wasser oder elektrolythaltige Getränke im Haushalt zu haben. Durch das Schwitzen verlierst du nicht nur Wasser, sondern auch für den Körper wichtige Stoffe. Plane deinen Tagesablauf nach Möglichkeit so, dass körperlich anstrengende Tätigkeiten auf kühlere Tageszeiten verlegt werden. Trage leichte, luftige Kleidung und verwende Sonnenschutz. Kühle deinen Körper gezielt, etwa durch feuchte Tücher oder Duschen. Achte auf Warnzeichen wie Schwindel, Übelkeit oder starke Erschöpfung und handle frühzeitig. Unterstütze andere, insbesondere ältere Menschen, Kinder oder erkrankte Personen. Sollest du das Gefühl haben, einer Person geht es aufgrund der Hitze nicht gut, wähle den Notruf und bringe die Person in den Schatten.

Nach einer Hitzeperiode ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben und Flüssigkeitsdefizite auszugleichen. Ergänze verbrauchte Vorräte und nutze deine Erfahrungen aus der Situation, um dich auf zukünftige Hitzeperioden noch besser vorzubereiten. Jede Anpassung hilft dir, künftig sicherer und gelassener mit extremen Temperaturen umzugehen.

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